Gesucht: Was ist ein Killerspiel?

Zwei Mitarbeiter von counter-strike.de haben ein kleines Projekt unter killerspiel-spieler.org gestartet.

Ziel sollen weder Unterschriftenaktionen o. ä. sein, sondern eine differenzierte und sachliche Auseinandersetzung mit dem Begriff, und dem Ziel, den Bergriff in den richtigen Kontext zu setzen. Denn dort scheint es ja derzeit in gewissen Kreisen großen Bedarf zu geben.

Eine gute Sache, es hilft der Sache weder, grundlos auf diese "Killerspiele" draufzuschlagen (Tatsache!), noch alles komplett zu dementieren (auch Tatsache!). Das Projekt verspricht viel – und braucht jede Mitarbeit, die es gibt.

Wenn Gott ein Programmierer wäre..

The Creation by Computer

In the beginning there was the computer. And God said,

c:>Let there be light!
Enter user id.

c:>God
Enter password.

c:>Omniscient
Password incorrect. Try again.

c:>Omnipotent
Password incorrect. Try again.

c:>Technocrat
And God logged on at 12:01:00 AM, Sunday, March 1.

c:>Let there be light!

Unrecognizable command. Try again.

c:>Create light
Done

c:>Run heaven and earth
And God created Day and Night. And God saw there were 0 errors.

And God logged off at 12:02:00 AM, Sunday, March 1.

And God logged on at 12:01:00 AM, Monday, March 2.

c:>Let there be firmament in the midst of water and light
Unrecognizable command. Try again.

c:>Create firmament
Done.

c:>Run firmament
And God divided the waters. And God saw there were 0 errors.

And God logged off at 12:02:00 AM, Monday, March 2.

And God logged on at 12:01:00 AM, Tuesday, March 3.

c:>Let the waters under heaven be gathered together unto one place and let
the dry land appear and
Too many characters in specification string. Try again.

c:>Create dry_land
Done.

c:>Run firmament
And God divided the waters. And God saw there were 0 errors.

And God logged off at 12:02:00 AM, Tuesday, March 3.

And God logged on at 12:01:00 AM, Wednesday, March 4.

c:>Create lights in the firmament to divide the day from the night
Unspecified type. Try again.

c:>Create sun_moon_stars
Done

c:>Run sun_moon_stars
And God divided the waters. And God saw there were 0 errors.

And God logged off at 12:02:00 AM, Wednesday, March 4.

And God logged on at 12:01:00 AM, Thursday, March 5.

c:>Create fish
Done

c:>Create fowl
Done

c:>Run fish, fowl
And God created the great sea monsters and every living creature that
creepeth wherewith the waters swarmed after its kind and every winged fowl
after its kind. And God saw there were 0 errors.

And God logged on at 12:01:00 AM, Friday, March 6.

c:>Create cattle
Done

c:>Create creepy_things
Done

c:>Now let us make man in our image
Unspecified type. Try again.

c:>Create man
Done

c:>Be fruitful and multiply and replenish the earth and subdue it and have
dominion over the fish of the sea and over the fowl of the air and over
every living thing that creepeth upon the earth
Too many command operands. Try again.

c:>Run multiplication
Execution terminated. 6 errors.

c:>Insert breath
Done

c:>Run multiplication
Execution terminated. 5 errors.

c:>Move man to Garden of Eden
File Garden of Eden does not exist.

c:>Create Garden.edn
Done

c:>Move man to Garden.edn
Done

c:>Run multiplication
Execution terminated. 4 errors.

c:>Copy woman from man
Done

c:>Run multiplication
Execution terminated. 2 errors.

c:>Create desire
Done

c:>Run multiplication
And God saw man and woman being fruitful and multiplying in Garden.edn
Warning: No time limit on this run. 1 errors.

c:>Create freewill
Done

c:>Run freewill
And God saw man and woman being fruitful and multiplying in Garden.edn
Warning: No time limit on this run. 1 errors.

c:>Undo desire
Desire cannot be undone once freewill is created.

c:>Destroy freewill
Freewill is an inaccessible file and cannot be destroyed.

Enter replacement, cancel, or ask for help.

c:>Help
Desire cannot be undone once freewill is created.
Freewill is an inaccessible file and cannot be destroyed.
Enter replacement, cancel, or ask for help.

c:>Create tree_of_knowledge
And God saw man and woman being fruitful and multiplying in Garden.edn

Warning: No time limit on this run. 1 errors.

c:>Create good, evil
Done

c:>Activate evil
And God saw he had created shame.

Warning system error in sector E95.
Man and woman not in Garden.edn. 1 errors.

c:>Scan Garden.edn for man, woman
Search failed.

c:>Delete shame
Shame cannot be deleted once evil has been activated.

c:>Destroy freewill
Freewill is an inaccessible file and cannot be destroyed.
Enter replacement, cancel, or ask for help.

c:>Stop
Unrecognizable command. Try again

c:>Break
c:>Break
c:>Break

ATTENTION ALL USERS *** ATTENTION ALL USERS: COMPUTER GOING DOWN OR REGULAR
DAY OF MAINTENANCE AND REST IN FIVE MINUTES. PLEASE LOG OFF.

c:>Create new world
You have exceeded your allocated file space. You must destroy old files
before new ones can be created.

c:>Destroy earth
Destroy earth: Please confirm.
c:>Destroy earth confirmed

COMPUTER DOWN *** COMPUTER DOWN. SERVICES WILL RESUME SUNDAY, MARCH 8 AT
6:00 AM. YOU MUST SIGN OFF NOW.

And God logged off at 11:59:59 PM, Friday, March 6.

12:00:01 AM, Sunday, March 8 God created Macintosh

eine von vielen Quellen: http://accessnewage.com/articles/humor/humor4.htm

Interview mit Bundeskanzler Heinrich von Pierer

Ganz exklusiv habe ich das Interview bekommen.. zieht es euch rein!

Heinrich v.Pierer, der ehemalige Siemens-Chef, hat in den vier Jahren
seiner Kanzlerschaft viel erreicht. STERN sprach mit dem Bundeskanzler
über seine Erfolge und künftigen Pläne.

STERN: Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, Kritiker werfen Ihnen vor, sie
seien bei der Sanierung Deutschlands übertrieben brutal vorgegangen.

v. Pierer: Das sehe ich nicht so. Als mich das überparteiliche Bündnis
fragte, ob ich Kanzler werden möchte, um Deutschland vor dem Konkurs zu
retten, habe ich gleich erklärt, dass ich das Land so sanieren werde
wie ich Siemens saniert habe: streng marktwirtschaftlich. Siemens und
Deutschland gleichen sich in gewisser Weise: zwei Gemischtwarenläden
mit sehr unterschiedlichen Komponenten, die einen leistungsfähig, die
anderen weniger. Ich habe nur das gemacht, was ich auch bei Siemens
gemacht habe: unproduktive Unternehmensteile abgestoßen.

STERN: Sie sprechen von den neuen Bundesländern?!

v. Pierer: Nicht von allen. Thüringen und Sachsen haben sich ja als
sanierungsfähig erwiesen, die haben wir behalten. Für
Mecklenburg-Vorpommern konnten wir nichts mehr tun, Totalverlust. Da
kam uns das Angebot der Bush-Administration ganz recht, gegen die
Übernahme der Landesschulden und für den symbolischen Kaufpreis von 1
EURO das Land als Atomtestgelände zu kaufen.

STERN: Polen hat Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sogar kostenlos bekommen.

v. Pierer: Richtig. Sie dürfen aber nicht vergessen, dass sich Polen im
Gegenzug verpflichtete, drei Millionen der ärmsten deutschen Rentner
dort anzusiedeln. Von 300 EUR Rente kann in Deutschland keiner leben,
aber in Polen wegen der wesentlich geringeren Lebenshaltungskosten. Mit
diesem Befreiungsschlag haben wir die Sozialhilfekosten massiv
reduziert und den deutschen Kommunen wieder auf die Beine geholfen.

STERN: Den Bundeshaushalt haben Sie durch einen Verkauf der deutschen
Schulden an US-Pensionsfonds saniert. Es gab durchaus Kritik daran,
dass Sie als Sicherheit die Alpen, den Schwarzwald, den Kölner Dom, die
Rüdesheimer Drosselgasse sowie Rothenburg o. d. Tauber und das Münchner
Oktoberfest verpfändet haben.

v. Pierer: Verpfändet ist nicht verkauft. Die einheimische Bevölkerung kann diese Liegenschaften weiterhin ungehindert nutzen.

STERN: Bei den Arbeitslosen sind sie einen neuen Weg gegangen…

v. Pierer: …den am Anfang auch wieder keiner begriffen hat. Erst hieß
es, es sei widersinnig, die Arbeitslosenzahl durch Entlassungen senken
zu wollen. Aber das macht jeder Manager, der zu viele Leute hat, die
zuviel Geld kosten. Er entlässt sie einfach! Wir haben zwei Millionen
Arbeitslose aus der deutschen Staatsbürgerschaft entlassen und aus
Deutschland ausgewiesen.

STERN: Wohin?

v. Pierer: Unterschiedlich. Nicht wenige sind mit einer "Blond Card"
als Straßenkehrer in Indien untergekommen, Indien: sauber und schön
durch deutsches Reinigungspersonal Andere haben sich als Soldaten in
diversen afrikanischen Burgerkriegsländern verpflichtet.

STERN: Auch bei der Landesverteidigung konnten Sie massiv sparen.

v. Pierer: Das stimmt. Sie als Privatmann halten sich ja auch keinen
persönlichen Polizisten. Warum sollten wir das als Staat tun?! Dem
Trend zum Outsourcing können sich auch die öffentlichen Einrichtungen
nicht entziehen. Also habe ich die Bundeswehr abgeschafft, die viel zu
teuer ist. Im Bedarfsfall kaufen wir uns Sicherheitsleistungen zum
Beispiel von US-Söldnerfirmen ein, die zudem auch noch das ganze
Kriegsgerät vorrätig halten. So entfallen für uns Lager- und
Wartungskosten. Just-in-time-Sicherheit sozusagen.

STERN: Sogar die Politiker haben Sie zu Gunsten der Staatskasse eingespannt.

v. Pierer: Es war schließlich einzusehen, dass solche hochkarätigen
Entertainer kostenlos bei Vereinsfesten und Einweihungen auftreten.
Seitdem wir Gebühren für die Anwesenheit von Politikern erheben, kommt
Geld in die Staatskasse und die Terminflut für die Politiker nimmt ab,
so dass sie endlich wieder in ihren Büros arbeiten können, statt bei
irgendwelchen Karnickelzüchtern Grußworte zu sprechen. Die Deutschen
müssen sich dran gewöhnen, dass es nichts kostenlos gibt, auch nicht
Grußworte von Politikern. Roberto Blanco singt bei der Einweihung eines
Baumarktes ja auch nicht kostenlos.

STERN: Aber ein Staatssekretär singt doch auch nicht.

v. Pierer: Gegen Aufpreis schon!

STERN: Was sind Ihre nächsten Pläne, Herr Bundeskanzler?

v. Pierer: Wir haben noch zirka 2,5 Millionen Arbeitslose in
Deutschland. Ich beabsichtige, durch weitere Entlassungen endlich
Vollbeschäftigung herzustellen. Außerdem müssen wir uns noch stärker
auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Ich habe an den Universitäten
unsinnige Studienfächer wie Sozialpädagogik streichen und deutsche
Kernfächer wie Ingenieurwissenschaften stark ausbauen lassen.

STERN: Durchaus mit Erfolg. Wird Deutschland durch Zukäufe wachsen?

v. Pierer: Das halte ich nicht für ausgeschlossen. Wie Sie sicher
wissen, befinden wir uns seit einigen Wochen in Verhandlungen mit
Frankreich, weil wir das Elsass kaufen wollen. Obwohl wir den Franzosen
einen fairen Preis gemacht haben, sträuben sie sich noch. Aber ich
glaube nicht, dass sie diesen Kurs noch lange durchhalten können.
Schließlich hat es Frankreich im Gegensatz zu Deutschland versäumt, 5
vor 12 mit einem streng marktwirtschaftlichen Kurs das Ruder doch noch
herumzureißen. Das hat dazu geführt, dass Paris von marodierenden
Afrikanern aus den ehemaligen Kolonien zur Hälfte niedergebrannt wurde
und in Marseille jetzt ein islamischer Kalif regiert. Frankreich
braucht Geld, es wird uns das Elsass verkaufen. Ich will nicht
verhehlen, dass wir auch Interesse an der Champagne und dem Bordelais
haben.

STERN: Duce Berlusconi, der Führer des weitgehend bankrotten Italiens, soll Deutschland Südtirol zum Kauf angeboten haben?

v. Pierer: Das stimmt. Südtirol wurde durchaus in unser
Produkt-Portfolio passen. Dort gibt es noch eine ausgeprägte
Landwirtschaft und Landwirtschaft gehört zu den deutschen
Kernkompetenzen: Der deutsche Bauer erzeugt auf deutscher Scholle
deutsche Lebensmittel. Allerdings mussten die Italiener zunächst die
Altlasten entsorgen.

STERN: Altlasten?

v. Pierer: Na, die in Südtirol lebenden Italiener. Die können wir natürlich nicht gebrauchen. Die musste der Duce zurücknehmen.

STERN: Es gibt Gerüchte, Großbritannien habe Deutschland eine Fusion angeboten.

v. Pierer: Dazu möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass
Großbritannien wie wir gut am Markt positioniert ist. Eine Fusion
könnte durchaus die Fantasie der Anleger wecken. Diese musste
allerdings auf gleicher Augenhöhe erfolgen. Eine feindliche Übernahme
wird es nicht geben.

STERN: Herr Bundeskanzler, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

v. Pierer: Gern geschehen. Und vergessen Sie nicht, am Ausgang die Gebühren für
das Interview in die Staatskasse einzuzahlen. Ach ja, bevor ich's vergesse:
Dieses Interview was powered by Coca Cola light.

Es war einmal…

ein kleiner knalli, der eines Tages sich dachte "Hey, heute will ich auch einen blog" haben. Flugs schnappte er sich die erstbeste Software, schmiss sie auf den Server und stolperte wie immer über zig Steine – doch er hielt sich tapfer und fabrizierte dann wohlauf eine Kreation, der er "blog" schmipfte.

Und wenn es noch nicht kapott gegangen ist, dann lebt es auch noch heute.

Frei nach Grimm.