Grafikprogramm Paint.NET

Paint.NET LogoIch möchte einmal die Gelegenheit geben, ein Programm vorzustellen: Paint.NET

Der Name wurde in Anlehnung an Microsofts Paint gewählt, tatsächlich aber hat das Programm mit den Redmondern nichts zu tun. Okay, abgesehen davon natürlich, dass es das .NET-Framework 2.0 nutzt.
Kurz und knapp: Das Programm ist genial. Und kostenlos. Modern. Einfach wie simpel.

Im Vergleich zu dem Platzhirsch Photoshop muss man natürlich Abstriche machen – ich kenne mich mit Photoshop nun nicht wirklich aus (ja: ich kann es nicht bedienen!), im Vergleich zu Photoshop wird Paint.NET natürlich schwächer sein.
Nichtsdestotrotz steht hinter Paint.NET eine Community, die durch die eigene Engine des Programms auch kostenlose Zusatzeffekte mitbringt (zum Teil wiederum von Photoshop inspiriert) und damit das Ganze sehr interessant machen: Spiegeleffekte, Farbverbesserungen, Wassereffekte, Transformationen..

Für den normalen Gebrauch und Gelegenheitsanwendern (also keine Bildprofis) ist Paint.NET eine durchaus sinnvolle Alternative zu dem teuren Photoshop bzw. zu anderen, schlechteren Programmen.

gw test preIch bin mit Sicherheit kein begabter Grafiker, aber mit ein wenig Inspiration von Apple und iTunes habe ich folgendes Wunderwerk heute in rund 30 Minuten gezaubert (inkl. Eingewöhnungszeit von Effekten und Hauptprogramm).
Das Bild zeigt einen Fake-Frontside (oder nicht? *g*) für das Browserspiel Gangwars im Stile von Apple/iTunes.

Wahrlich wirklich neue Erkenntnis: Steinkohle aus Deutschland unwirtschaftlich.

Aha.. da wird heute überall medial verbreitet (beispielsweise tagesschau), dass Steinkohleabbau in Deutschland unwirtschaftlich ist. Ja, man hat gemerkt, dass die hohen Subventionen das ganze Unterfangen unheimlich in Frage stellen. Dass es billiger wäre, wenn man die Leute vollbezahlt nach Hause schicken würde.

zechenschacht

Aha.. wie kommt es eigentlich, dass uns das Ganze mal wieder als Neuigkeit verkauft wird? Das Thema hatte ich bereits vor drei Jahren im Erkundeleistungskurs – und bereits damals war das ein uralter Hut.

Und natürlich kommen jetzt auch wieder die Kritiker: „Das kann man nicht machen!“, „Was sollen die Leute denn sonst arbeiten.“, „Die Region ist eh schwach“.. ja liebe Leute: DAS ist das Problem. Weiter Geld rein pumpen (Subventionen) löst das Problem nicht! Würde man das Geld doch lieber in einen Strukturwandel fließen lassen, den die Region eh irgendwann erfahren muss. Steinkohleabbau ist (Tatsache I) in Deutschland nicht rentabel. Steinkohle ist in Deutschland nicht unbegrenzt verfügbar (Tatsache II). Es schließen immer mehr Zechen, es sind immer weniger Arbeiter dort beschäftigt (Tatsache III).

Also – warum kam heute keine Meldung über Reissacknummer 471391? Das wäre eine Neuigkeit gewesen..

Mehrheit der Deutschen für "Killerspiel"-Verbot?

Nach einer Meldung bei Heise – welche sich auf eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach berufen – sind knapp zwei Drittel der deutschen Bevölkerung für ein gesetzliches Verbot.

 

 

Liebes Deutschland – also echt. Ich werfe mal folgende Fragen dazu auf:

  1. Warum haben nur wir in Deutschland – mit dem derzeit sogar bereits existierenden schärfsten Auflagen – ein Problemanalysetunnel, der uns sagt, dass nur Killerspiele an allem Schuld sind? Warum haben andere Länder das nicht? Wir sind die einzigen „Schlauen“?
  2. Angenommen, es würde tatsächlich zu einem gesetzlichen Verbot kommen. Was soll das bringen? Diejenigen, die eh schon veranlagt sind, werden in wenigen Minuten im Internet eine Möglichkeit finden, doch dieses Spiel zu bekommen. Das ist ein Trugschluss, denn gesetzlich verbieten != nicht möglich.
  3. Merkt keiner, dass von den eigentlichen Problemen abgelenkt werden? Killerspiel-Verbot ist keine Ursachenbekämpfung, sondern ein Verbot einer Wirkung.

Wir sind in einem Land, wo man gleichberechtigt zum Wehrdienst gezwungen wird (ja, oder man entscheidet sich für ZVD oder einem „Umgehen“) – warum soll das im Zweifel weniger schlimm sein, als ein Spiel?
Weil es ein Computerspiel ist? Weil das die ältere Generation nicht kennt, nicht versteht? Die Tagesschau, jeder andere Nachrichtensendung darf zu Unter16J-Zeiten Bilder zeigen, die in Computerspielen nicht mal ab 18 gezeigt werden.. die dürfen das.

Wer keine Ahnung hat, der hat genau zwei Möglichkeiten: Entweder er macht sich schlau, worum es eigentlich geht, oder er hält sich bedeckt – sprich er hält die Klappe. Nur dran halten tun sich die wenigsten – oder wie sonst die peinlichen Pannen mancher Medienorganne zu bewerten: Counterstrike sagen, Doom zeigen. World of Warcraft sagen, mit C&C Generals erklären. Von Killerspielen wie Counterstrike reden, aber Nischenprügelspiele zeigen.
Das ist schlecht recherchiert, das ist peinlich, das ist arm.