Tomcat, Eclipse und der Manager

Während es natürlich mit der Standard-Standalone-Variante keine Probleme macht, hat die Integration von Tomcat in Eclipse einen kleinen Nachteil: Dadurch, dass Eclipse neben den Webapps auch die komplette Konfiguration mitsamt der Module übernimmt, fehlt daher die Manager-Webapp. Häufig ist dies egal und zu vernachlässigen, aber falls man doch mal Zugang braucht, sei es zum (testweisen) Deployen, oder einfach einer Konfiguration außerhalb Eclipse:

Als erstes fügt man ein externes Webapp-Modul ein, der Suchpfad ist „${catalina_home}/webapp/manager“. Dabei sollte man beachten, dass scheinbar der Pfad ausgeschrieben werden muss (bzw. eine gültige Catalina-Home-Variable). Dieser Schritt hat der server.xml eine Zeile (meist gaaaanz unten) wie folgt hinzugefügt:

<Context docBase="YOURPATH/webapps/manager" path="/manager" reloadable="false"/>

Wie man sich gerne überzeugen lassen kann, funktioniert die Anwendung jedoch noch nicht. Der Grund: Der Tomcatmanager muss im priviligierten Modus gestartet werden, welcher zusätzlich eine Benutzerkennung erwartet. Zunächst muss die o.g. eingefügt Zeile wie folgt angepasst werden (hier wichtig: privileged=true).

<Context antiJARLocking="false" antiResourceLocking="false" docBase="YOURPATH/webapps/manager" path="/manager" privileged="true" reloadable="false"/>

Wie bereits erwähnt, erwartet der Manager einen authentifizierten Benutzer. Man kann sich das Leben aber einfach machen, und die vorgefertige tomcat-users.xml nutzen. Man kann die Einträge auskommentieren; wichtig ist jedoch, das mindestens ein Benutzer existiert, dem die Rollen admin und manager zugewiesen sind. Beispielsweise:

<user username="manager" password="manager" roles="admin,manager"/>

Soweit, so gut. Nicht vergessen sollte man jedoch das (Re)Publish des Servers, denn sonst deployt Eclipse die neuen Einstellungen nicht in das interne Tomcat-Home-Verzeichnis.

Der Manager findet sich dann – bei einer Standardinstallation – unter der Adresse http://localhost:8080/manager/html

Evolution of Dance – okay, alt.

Wer wenigstens ab und zu mal YouTube-Videos im Netz schaut, dem dürfte das fast legendäre „Evolution of Dance“ bekannt sein.

Dagegen kannte ich die Hochzeitsvariante noch nicht, obwohl nun auch bereits seit zwei Jahren im Netz.

Man darf es mir aber wohl verübeln, wenn soviel Content hochgeladen wird, oder?