ClickToPlugin

Seit ein paar Wochen nutze ich jetzt bereits die Safari Extension ClickToPlugin. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Variante der Extension ClickToFlash des gleichen Entwicklers.

Während die Safari-Extension ClickToFlash nur auf das Blocken von Flash abzielt, geht ClickToPlugin weiter und blockiert auch andere Plugins (daher auch der Name): Silverlight, Java, usw. Es wäre richtig zu sagen: ClickToPlugin beinhaltet ClickToFlash.

Gemeinsam haben beide, dass sie ( vor allem bei Flash) reine Flash-Videoplayer versuchen zu erkennen und bei Erfolg in entsprechendes HTML5-Markup umwandelt.

Dabei konnte ich in den letzten Wochen bemerken, dass es erstaunlich viele Flash-Videoplayer gibt, die eigentlich nur H.264-Videoquellen abspielen. Daraus folgt glücklicherweise, dass der Browser weit aus weniger Flash laden muss (auch auf Anforderung = Click), denn die meisten Videos werden direkt als „HTML5 <video>“ abgespielt.

Die Quintessenz: Ungeachtet der [mutmaßlichen] vielen „Nicht-HTML5-Ready“-Flash-Inhalten muss man jedoch anmerken, dass die Anzahl wohl tatsächlich weitaus geringer ausfallen würde, wenn entsprechende Weichen mehr eingebaut würden.

Flash Player 10.1 64-Bit

Und es geht weiter mit den Kuriositäten des 15. Septembers. Nach einer technisch brillanten (keine Ironie!) Webseite von Microsoft, gibt es den nächsten Knaller: Adobe veröffentlicht 64-Bit Preview-Versionen des Flash Players. Und heute nicht nur für Linux, sondern auch für Windows und sogar OS X. Wow.

Klar, das ist erstmal nur eine Preview. Vielleicht meint Adobe damit auch ein Release Candidate.

Und klar ist auch, dass das im Endeffekt nur bedeutet, dass wir die Bugs und Probleme jetzt nicht nur 32- sondern auch 64-bittig bekommen. Aber hey!

Beauty Of The Web?

Nun ja, Microsoft stellt seinen neuen Internet Explorer 9 Beta vor. Und da man heutzutage nicht einfach mehr ein Produkt vorstellt, gibt es dazu gleich eine komplette eigene Seite. www.BeautyOfTheWeb.com

Wie gut der Browser jetzt ist, werden wir in den nächsten Tagen merken. Zu der Seite sei gesagt: Rein technisch scheint sie voll aufneuen Technologien zu setzen bzw. ohne Flash und Silverlight auszukommen. Die Seite ist schnell und auch ohne IE benutzbar. Im Gegensatz zu Apple haben sie es auch tunlichst vermieden, irgendwelche Browser künstlich auszuschließen, oder sollte ich etwas übersehen haben?

Mit Silverlight war es wohl schwieriger, mit Flash wohl unmöglich, noch mehr Performance rauszukitzeln. Schließlich soll der Browser IE9 ja zeigen, wie gut er ist. Also, keine Plugins, sondern pure HTML-Magie. Und CSS-Magie. Und Javascript-Magie.

Ein Schlag in Adobes Gesicht.

The dangers of Ext.getCmp

Ext JS Screencast – The dangers of Ext.getCmp

Sehr schöner Screencast, der die ExtJS Utility-Methode Exr.getCmp näher beleuchtet. Es zielt vor allem den Component Lifecycle an, das Vermeiden von statischen IDs.

Sehr schönes Statement, kann ich nur unterstreichen:

Do not create a function soup application, or you will get into trouble.

Ach, itemId und ref werden als alternative Pattern for Exr.getCmp vorgestellt. Joa, auch wieder was gelernt.

Open is not Open is Open.

Android Is As Open As The Clenched Fist I’d Like To Punch The Carrier

But who cares whether it’s great or it’s crap — isn’t the point of “open” supposed to be that the consumer can choose what they want on their own devices? Instead, open is proving to mean that the carriers can choose what they want to do with Android.

In einer idealen Welt würde man den fiesen Kindern das Spielzeug aus der Hand nehmen und Google würde das nur noch unverändert lizenzieren. Wäre wesentlich mehr „open“ für den Endkunden als heute.

via dfb

[Howto] Maven: Wie man eine ausführbare Jar in eine Java-Webanwendung (War) via Webstart integriert.

Die Situation

Es bestehen zwei lauffähige, fertige Projekte in Maven, welche beide auch vollwertige Artefakte bilden können.

Zum einen die Webanwendung — nennen wir sie hier mal webportal — mit einem WAR-Artefakt, etwa für einen Tomcat. Ob das Artefakt als Snapshot oder Release gemacht wird, ob es nur generiert oder auch in ein Repository deployt wird, ist hierbei nicht von weiterer Bedeutung.

Zum anderen die normale Clientanwendung — nennen wir sie doch einfach userclient — mit einem JAR-Artefakt. Wichtig ist natürlich, dass hier eine startfähige Main-Klasse vorhanden ist. Dies sollte jedoch der Regelfall sein, daher nur der formale Hinweis.

Zusammengefasst, und der Auftrag an dieses Howto ist also: Wie konfiguriert und erweitert man den Buildzyklus in welchem Projekt an welcher Stelle am geschicktesten, um auf einfachem Wege die JAR-Datei userclient in die Webanwendung webportal als Java Webstart zu integrieren. Dabei ist es hilfreich, wenn man via pom.xml (und natürlich der Macht der Properties) die Versionen spezifizieren kann. Der gesamte Prozess von auswählen, signieren und ausliefern soll dabei automatisch und ohne weiteres Eingreifen des Entwicklers geschehen können. Idealerweise sollte das ganze auch optional sein — dazu gibt es dann mehr unter „Optimierungen und Verbesserungen“.

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